Archive for July, 2015

Rede auf der Demonstration gegen den Al Quds Tag am 11.07.2015

By ronvarence • Jul 28th, 2015 • Category: Gesellschaft

Dabei hat sich eben jener Antisemitismus nach Auschwitz lediglich einen neuen Anstrich gegeben und artikuliert sich - trotz einer teilweise Israelsoldarität der Konservativen und Bürgerlichen - beispielsweise als Forderung nach einer Kennzeichnungspflicht für israelische Waren oder ruft gleich zum Israelboykott auf. “Israel ist unser Unglück”, das ist das neue Leitmotto, das von eimem ehemalige Anhänger der Waffen-SS ausgegeben wurde - nur eben heute mit letzter Tinte in bemühter Gedichtform verbreitet.



Der antisemitische Mythos vom israelischen Apartheidsregime

By ronvarence • Jul 22nd, 2015 • Category: Hauptartikel

Auf dem Bundeskongress der Linksjugend ['solid] vom 17. bis 19. April 2015 in Erfurt wurde ein Antrag gegen Antisemitismus beschlossen, in dem der Apartheidsvorwurf gegen Israel als ein Beispiel für Antisemitismus bewertet wird. Die Debatte zum Antrag veranlasste einige Delegierte auf dem Kongress dazu, wutentbrannt eben jenen Mythos aufzuwärmen und Israel ausdrücklich auf diese Weise zu dämonisieren. In einer Stellungnahme der Linksjugend Ruhr wird der Beschluss gegen Antisemitismus skandalisiert und zugleich der Apartheidsvorwurf verwendet. Diese Ausfälle nehmen wir zum Anlass, um den Apartheidsvorwurf zu widerlegen. Mit ihm wird nicht nur das südafrikanische Buren-Regime verharmlost, sondern ein antisemitischer Diskurs gegen Israel bedient.



Kein Al Quds-Marsch 2015! Gemeinsam gegen den größten antisemitischen Aufmarsch Deutschlands!

By ronvarence • Jul 10th, 2015 • Category: Hauptartikel

Wenn über tausend Antisemit*innen gemeinsam auf die Straße gehen, um gegen die Existenz des jüdischen Staates zu demonstrieren, dann sollte das eigentlich Grund genug sein, eine breite Gegenöffentlichkeit zu schaffen und ihnen nicht das Feld zu überlassen. Obwohl der jährliche Al Quds-Marsch die größte regelmäßig stattfindende antisemitische Veranstaltung in Berlin ist, ruft dies lediglich bei wenigen eine Bereitschaft zum Protest hervor. Was ist das für ein Tag, an dem auch in Berlin zur Vernichtung Israels aufgerufen wird?



Podiumsdiskussion am 09. Juli in Berlin: Der Quds-Komplex – Antisemitismus, Terror und Appeasement

By ronvarence • Jul 9th, 2015 • Category: Hauptartikel, Termine

Unsere Veranstaltung will klären, welche Auswirkungen die iranische Politik auf den Nahen Osten hat, welche Funktion dem al Quds-Tag dabei zukommt und warum Politik und Medien über diesen von radikal islamischen, rechten und linken Antiimperialisten unterstützten Aufruf zur Vernichtung Israels hinweg sehen. Es gilt zu diskutieren, was getan werden kann, um den Widerstand gegen die zerstörerische Politik der Islamischen Republik Iran zu organisieren.



Vortrag mit Marius Mocker am 3. Juli in Berlin: „Antisemiten aller Länder…“ - der Hass auf Israel als Schnittpunkt von linkem und gesamtgesellschaftlichem Antisemitismus in Europa

By ronvarence • Jul 1st, 2015 • Category: Termine

Am 10.07.2015 marschiert wie in jedem Jahr ein buntes Häufchen aus Islamisten, Verschwörungsideologen, der sog. „Israelkritik“ verpflichteten Marxisten-Leninisten und anderer Antisemiten in Berlin unter dem Banner des 1979 vom iranischen Ayatollah Khomeini ausgerufenen „Al Quds-Tags“ auf, um gemeinsam die „Befreiung“ von Al Quds (arab.: Jerusalem) zu fordern.
Man kann die Aktivitäten um diese Demonstration getrost als einen jährlichen Treffpunkt des harten Kerns jener Querfront bezeichnen, die an der Organisation und Durchführung der antisemitischen Aufmärsche im Sommer letzten Jahres federführend beteiligt war. Mit der Mobilisierung gegen angebliche israelische Kriegsverbrechen erreichte die zumindest operative Zusammenarbeit zwischen linken und islamistischen Antisemiten hierzulande einen ihrer Höhepunkte in den letzten Jahren.



Vortrag mit Alex Feuerherdt am 3. Juli in Düsseldorf: Das unheilbar gute Gewissen - Vom Antisemitismus in der Linken

By ronvarence • Jul 1st, 2015 • Category: Hauptartikel, Termine

Der »Antizionismus«, der in früheren Jahren vor allem »antiimperialistische« Gruppierungen kennzeichnete (und mit dem selbst Taten wie der versuchte Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin 1969 oder die Selektion der jüdischen Passagiere von den nichtjüdischen im Rahmen einer Flugzeugentführung 1976 gerechtfertigt wurden) ist längst zum gesellschaftlichen Mainstream geworden – im Zuge jener »Vergangenheitsbewältigung«, mit der die Deutschen sich selbst bescheinigen, geläutert zu sein. Um die von den Nazis ermordeten Juden trauert man – gegenüber den lebenden jedoch, die Israel, das Refugium vor dem weltweiten Judenhass, in Wort und Tat verteidigen, empfindet man keine Empathie, ganz im Gegenteil. Woher aber kommt der linke Antisemitismus, historisch wie aktuell? Wie erklärt sich die Verve der linken »Israelkritik«? Und welche Bedürfnisse kommen in der traditionellen linken Packelei mit den übelsten Feinden des jüdischen Staates zum Ausdruck?