Vortrag am 30. November in Freiburg: Jargon der Israelkritik

By ronvarence • Nov 14th, 2012 • Category: Hauptartikel, Termine

Obwohl es ihnen niemand streitig macht, beharren die Israelkritiker auf ihrem Recht, ihre Meinung über und gegen den jüdischen Staat zu äußern. Indem sie sich, in Hegels Worten, auf ihr inwendiges Orakel berufen, darauf nämlich, dass es sich dabei eben um ihre Meinung handle, schotten sie sich ihrerseits ab gegen Kritik. Dagegen wäre der Begriff der Meinung mit dem des wahrheitsfähigen Denkens und Urteilens zu konfrontieren. Das fordert, die beschwiegenen Voraussetzungen der Israelkritik zu benennen und mithin die Voraussetzungen politischen Urteilens selbst zu reflektieren. In dieser Konfrontation erweist sich die Israelkritik als Jargon, dessen scheinbar unschuldige Naivität nur Ausdruck schlecht kaschierten Ressentiments ist.

Wo?
Universität Freiburg, Hörsaal 1224 (Kollegiengebäude I)

Wann?
30. November 2012, 19 Uhr

Hier findet ihr den Termin auf Facebook.

Die Veranstaltung wird organisiert vom stipendiatischen Arbeitskreis Antisemitismus – Analyse & Kritik beim Studienwerk der Rosa Luxemburg Stiftung, dem Landesarbeitskreis (LAK) Shalom Baden-Württemberg der Linksjugend ['solid] und dem Jungen Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Freiburg und findet im Rahmen der Aktionswochen gegen Antisemitismus statt.

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One Response »

  1. [...] Fetischisierung der Staatlichkeit, erklärte Leo Elser in seinem Referat am 30. November 2012 zum Jargon der Israelkritik vor den rund 30 Zuhörenden an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau. Eingeladen [...]

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