Workshop in Cottbus: Vom Marxismus zur Re-education: Die Kritische Theorie der „Frankfurter Schule“

By ronvarence • Sep 23rd, 2012 • Category: Hauptartikel, Termine

Wer heute sein Flugblatt, ihre Hausarbeit oder sein Facebook-Profil so richtig adeln möchte, der oder die ziert es mit einem Adorno-Zitat. Das kommt immer gut an. Auch in politischen Sonntagsreden, in den Feuilletons und zuweilen sogar in den Hörsälen der Bundesrepublik sind immer wieder die Namen von Adorno, Horkheimer, Benjamin oder Marcuse zu hören: Die „Kritische Theorie“ ist als intellektueller Stichwortgeber scheinbar in aller Munde.

Auch heute berufen sich noch Menschen, die für Emanzipation und die Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse sind, auf die Frankfurter Schule. Große Teile der radikalen Linken jedoch ignorieren die Ansätze von Horkheimer & Co, werfen ihnen vielmehr die vermeintliche Abkehr von der Kritik der politischen Ökonomie vor und stoßen sich an der zentralen Rolle, die Auschwitz für die Analyse und Praxis der kritischen Theoretiker spielt.

Der Vortrag möchte einen ersten Einstieg in die Kritische Theorie der „Frankfurter Schule“ geben, indem die Grundlagen, wichtige Werke, Diskussionen und Schlussfolgerungen vorgestellt werden. Anhand von Zitaten sollen einige der wichtigsten Fragen für die Kritische Theorie andiskutiert werden.

Referent: Daniel Poensgen

Wann? Sonntag, 7. Oktober, 11:00 Uhr (Anmerkung: Der Workshop findet im Rahmen der 13. Landesmitgliederversammlung (LMV) der Linksjugend Solid Brandenburg statt und ist zeitlich an die Tagesordnung gebunden. Eventuell kann es daher zu Änderungen kommen. Aktuelle Informationen findet ihr hier.)

Organisatoren: Landesarbeitskreis (LAK) Shalom Brandenburg, Bildungswerk für Politik und Kultur

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