Pressemitteilung | 01.08.2012 | Bodo Ramelow ist enger Partner im Kampf gegen Antisemitismus

By ronvarence • Aug 1st, 2012 • Category: Presseerklärungen

In den letzten Wochen wurde dem Fraktionsvorsitzenden der LINKEN in Thüringen, Bodo Ramelow, von Benjamin Weinthal und Henryk M. Broder fälschlicherweise Antisemitismus unterstellt. Dazu erklärt der Bundesarbeitskreis Shalom:

Entgegen den Behauptungen von Broder und Weinthal hat sich Bodo Ramelow nie für den Boykott israelischer Waren eingesetzt. Das Gegenteil ist der Fall. So gehört Ramelow zu den Unterzeichnern des Appells “Boykott israelischer Produkte verurteilt”, der im Frühjahr 2011 den Boykottaufruf israelischer Waren aus Teilen des Bremer Landesverbandes der LINKEN auf das Schärfste kritisierte.

Gesamtgesellschaftliche Probleme wie Antisemitismus und Israelfeindschaft gibt es auch in der Linkspartei. Und dennoch: Sie kann nicht als ein homogener Block betrachtet werden. So gab es – wenn auch spät – eine kritische Auseinandersetzung über die Teilnahme einiger Parteimitglieder an der „Free-Gaza“-Flottille 2010. Diese Reflexion hat auch Bodo Ramelow ermöglicht. Zudem verdeutlicht das Parteiprogramm, dass Zweifel an Israels Existenz illegitim sind. Ramelow gehört zu den Parteimitgliedern, die mithelfen, dem Anspruch des Parteiprogramms in diesem Punkt Substanz zu verleihen.

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