Vortrag: Die Ideologie des Al Quds-Tages

By • Aug 17th, 2011 • Category: Hauptartikel, Termine

Am 16. August 1979 warnte Khomeini die Regierungen der Welt. Es ist anzunehmen, dass keine europäische Regierung diese Worte hörte oder diese ernst nehmen wollte: „Der Al-Quds-Tag ist nicht nur der Tag Palästinas. Es ist der Tag des Islam, der Tag der islamischen Herrschaft. Es ist ein Tag, an dem die Fahne der Islamischen Republik in allen Ländern der Welt errichtet wird. Es ist ein Tag, an dem man den Großmächten klar machen muss, dass sie nicht mehr in islamischen Ländern einmarschieren können. Für mich ist der Quds-Tag der Tag des Islam und der Tag des Propheten und es ist ein Tag an dem wir alle unsere Kräfte sammeln und die Muslime werden von der Isolation herauskommen und mit aller Kraft und Macht werden die Muslime gegenüber den Fremden aufstehen und wir werden gegenüber den Fremden mit aller Gewalt aufstehen.[…] Es ist ein Tag an dem wir erfahren werden, wer und welche Regime mit dem Islam sind und wer für Israel ist. Wer an dem Quds-Tag teilnimmt, ist verpflichtet und befürwortet den Islam und ist gegen die Feinde des Islam, an deren Spitze Amerika und Israel stehen.“ Dann bittet Khomeini Gott „unsere Brüder in Palästina, in Süd-Libanon und in Libanon und wo sie auch in der Welt sind von den Arroganten Unterdrückern zu befreien.“

Am Freitag, dem 17.8.1979, demonstrierten allein in Teheran 3,5 Millionen Menschen. Seitdem demonstrieren am Al-Quds Tag jährlich und weltweit Muslime gegen Israel.

Vortrag von Wahied Wahdat-hagh, Senior Fellow European Foundation for Democracy

18. August 11 · 19:00 Uhr · Tante Horst · Oranienstraße 45 · Berlin

Die Veranstaltung findet im Rahmen gegen den Al Quds-Aufmarsch in Berlin statt und wurde vom antifaschistischen Bündnis gegen den Al Quds-Tag organisiert.

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