Islamischer Antisemitismus im Iran

By • Oct 21st, 2008 • Category: Termine

Ahmadinejad02*jpgDas Mullah-Regime zwischen Menschenrechtsverletzungen und Vernichtungsdrohungen

Podiumsveranstaltung mit Matthias Küntzel (Politikwissenschaftler und Journalist, Hamburg), Fabian Weißbarth (Stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Berlin) und Benjamin Krüger (Sprecher des BAK Shalom der Linksjugend [’solid]). Moderiert wird die Veranstaltung von Ulrike Becker (Historikerin und Mitglied des Mideast Freedom Forum Berlin).


download: Flyer (*pdf)

Den Wahnsinn erkennt man dann am wenigsten, wenn er offen ausgesprochen wird.
Seit 1979 wird der Iran von islamischen Mullahs beherrscht. Sie haben ein Regime etabliert, das Frauen brutal unterdrückt, religiöse Minderheiten, Homosexuelle, Gewerkschafter_innen und Regimegegner_innen verfolgt und mit dem Tod bedroht und dessen Kernelement von Anfang an der radikale Antisemitismus war. Seit der islamischen Revolution haben iranische Führer wie Chomeini, Rafsandjani und Ahmadinejad in Brandreden immer wieder zur Vernichtung Israels aufgerufen und die Shoa geleugnet. Die islamische Republik rüstet ihr Militär auf und arbeitet zudem mit Hochdruck an der Atombombe, so dass der Iran zur existenziellen Bedrohung für die Menschen in Israel und darüber hinaus zur globalen Gefahr werden kann. In Deutschland ignoriert man diesen Tatbestand demonstrativ, um die wirtschaftlichen Verflechtungen beider Staaten zu verschweigen und sich der besonderen Verantwortung Deutschlands gegenüber dem israelischen Staat zu entledigen. Wir werden das nicht tun und laden zur Podiumsveranstaltung mit Matthias Küntzel ein.

 

Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer gemeinsamen Veranstaltungsreihe
gegen Antisemitismus des Landesarbeitskreis Shalom Berlin der Linksjugend
[’solid] und den Jusos Berlin. Über das ganze nächste Jahr hinweg wird es
dazu Veranstaltungen geben.

 

Mehr Infos gibt es demnächst auf: www.shalom-berlin.com und www.jusosberlin.de.

 

Freitag den 31.Oktober 2008, 19:00 Uhr, in den Räumlichkeiten der Kreuzberger Kinderstiftung: Paul-Lincke-Ufer 42/43 in 10999 Berlin (U-Bhf. Kottbusser Tor [U1, U8], U-Bhf. Schönleinstraße [U8])

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

4 Responses »

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