Gegen Ausgrenzung – Für einen demokratischen Jugendverband!

By Henning • Jun 24th, 2008 • Category: linksjugend ['solid]

Der Hamburger Landesverband der Linksjugend ['solid] stellt sich geschlossen gegen den Beschluss des BSpR, dem BAK Shalom keine Gelder mehr zu zahlen und ihm die Öffentlichkeitsarbeit zu verbieten. Auf der Landesmitgliederversammlung (LMV) am 22. Juni wurde einstimmig (bei zwei Enthaltungen) folgende Resolution beschlossen:

Die LMV Hamburg verurteilt das Vorgehen des BSpRs gegenüber dem BAK Shalom und fordert ihn auf diesen Beschluss zurückzunehmen. Inhaltliche Differenzen dürfen nicht zum Anlass genommen werden mit bürokratischen Maßnahmen gegen die politischen Po-sitionierungen eines Arbeitskreises vorzugehen. Dies ist ein Angriff auf die innerverbandli-che Demokratie. Für uns stellt sich die Frage, ob es beim BspR üblich wird mit kontrover-sen Diskussionen so umzugehen.

Auch in Hamburg gibt es keinen politischen Konsens zu den Ansichten des BAK Shaloms. Aufgabe eines demokratischen Jugendverbandes ist es jedoch politischen Differenzen auch politisch zu begegnen und sie gemeinsam zu diskutieren.
Ohne solche Diskussionen würde berechtigter Weise der Eindruck entstehen, dass Min-derheitsmeinungen in unserem Jugendverband mit bürokratischen Mitteln unterdrückt werden, das würde viele Mitglieder frustrieren und Interessierte abschrecken.

Wir können nur alle Basisgliederungen auffordern, die inhaltliche Diskussion zu beginnen. Als eine Diskussionsgrundlage kann hier unter anderem die Positionsbestimmung des BSpRs „Shalom heißt Frieden – Linksjugend ['solid] und der Nahe Osten“ dienen.

Wenn ihr dieses Anliegen unterstützen wollt – egal ob als Einzelperson oder Gruppe – könnt ihr die Solidaritätserklärung vom AKuBiZ unterzeichnen.

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2 Responses »

  1. Nach den Trotzkisten jetzt also noch Antideutsche Kinder. Na ja.

    Gruss

  2. Schlimm, diese Pluralitaet ueberall …

    Frueher herrschte wenigstens noch Ordnung in der Partei!

    Hihi

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